Über die Autorin
Alyson Noël ist am 3. Dezember geboren. Welches Jahr ist unauffindbar, das gefällt mir! Sie lebt derzeit in Orange County, wo sie ihre Bücher schreibt. Die Evermore Reihe ist ihr bisher größter Erfolg und wird insgesamt 6 Teile umfassen. Außerdem wird es eine Spin-Off Reihe geben, wo der erste Teil Ende August 2010 in den USA erscheinen wird.
Kurzbeschreibung
Alles scheint perfekt. Niemand kann Ever und Damen jemal trennen. Denkt Ever zumindest. Damen bringt Ever Dinge bei, die sie als Unsterbliche können muss. Doch dann beginnt Damen sich plötzlich merkwürdig zu benehmen. Auch ihre Freunde beginnen sich von ihr abzuwenden. Fast zu spät bemerkt Ever, dass Damen krank ist und droht zu sterben. Um alles in der Welt will sie ihn retten. Doch welche Rolle spielt der Neue, Roman, in dem Ganzen? Er scheint Ever einen kleinen Tick zu perfekt. Und zum Schluss muss Ever sich entscheiden, kehrt sie in der Zeit zurück und somit auch zu ihrer Familie oder konzentriert sie sich auf Damens Rettung um ein unsterbliches Leben mit ihm zu verbringen?
Rezension
Genau wie der erste Teil hat mich Der blaue Mond ganz schön gefesselt. Ich fand es sogar noch um einiges spannender, als den ersten Teil. Und hätte ich die Zeit gehabt, dann hätte ich das Buch wahrscheinlich am Stück durch gelesen. Aber die Möglichkeit hatte ich leider nicht.
Es fängt ganz harmlos an, seit dem Ende des ersten Buches sind scheinbar erst ein paar Wochen vergangen. Es wird hin und wieder auf ein paar Ereignisse des ersten Teils eingegangen. So zum Beispiel Evers Suspendierung, der Kampf mit Drina im Canyon und natürlich auch der Unfall, bei dem Ever ihre gesamte Familie verlor. Es ist also unverzichtbar in meinen Augen, vorher den ersten Teil Die Unsterblichen gelesen zu haben.
Mir hat sehr gefallen, dass man nun endlich etwas über Damens Vergangenheit heraus findet und auch das Sommerland besser kennen lernt. Der Leser erfährt, wie Damen zum Unsterblichen geworden ist und wie er Drina kennen lernte.
In dem Moment als Roman auftaucht, merkt der Leser sofort, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Ich hab sofort mit Ever gerätselt, was er wohl im Schilde führt und vor allem, warum und wie er das alles anstellt. Da es Damen genau zu dem Zeitpunkt schlechter geht, als Roman erscheint, ist augenblicklich klar, dass es da einen Zusammenhang geben muss.
Ich fand sehr schön, dass auch diesmal wieder dieser esoterische (kann man das so nennen?) Hauch aufgegriffen wurde. Im ersten Teil war es die Bedeutung der Blumen, diesmal der blaue Mond – l’heure bleue (ich muss ja zugeben, dass ich bei solchen Dinge selbst auch immer gern bei Wikipedia stöber).
Da die Kapitel immer relativ kurz gehalten sind, fiel es mir oft sehr schwer, mich von dem Buch los zu reißen. Denn oft hab ich mir nur gesagt “Komm, das Kapitel jetzt noch, dann wird geschlafen” – ich musste mich regelrecht zum aufhören zwingen, damit ich wenigstens noch etwas Schlaf abbekam.
Der Schreibstil von Alyson Noël ist sehr angenehm, nicht zu kompliziert, nicht zu simpel und für ein Jugendbuch genau angemessen.
Absolut empfehlenswert für Liebhaber von Romantic Fantasy, und wer den ersten Teil gemocht hat, wird diesen auch mögen und sich anschließend auf Schattenland freuen.
Ich vergebe…






Zum spektakulären Erfolg ihrer Serie um die Liebe der beiden Unsterblichen, Ever und Damen, kommt Alyson Noël zur Frankfurter Buchmesse, um ihre Fans zu treffen.