
So sieht ein typischer Donnerstag aus … einer meiner günstigeren Schreibtage. Dienstags und Donnerstags habe ich zwei Stunden zur Verfügung, in denen meine drei Kinder (8, 6 und 3 Jahre) in der Schule und im Kindergarten sind. Montag, Mittwoch und Freitag sind ein bisschen härter, weil ich nur abends zum Schreiben komme. Glücklicherweise habe ich jeden Tag geschrieben, seitdem ich Kinder habe – seit acht Jahren inzwischen!, – sodass ich daran gewöhnt bin, um die Tagesabläufe der Kinder herum zu arbeiten.
6.45 Uhr: Aufstehen und dann ein schneller 3-Meilen-Lauf, bevor die Kinder aufstehen.
7.15-9.00 Uhr: Frühstück für die Kinder zubereiten, Kinder anziehen, Hausaufgaben nachsehen, den Tagesablauf durchgehen, Kinder frühstücken lassen, eine Ladung Wäsche in die Maschine stecken, Pausenbrote einpacken, mich anziehen, selbst frühstücken usw.
9:00 Uhr: Die älteren beiden Söhne gehen zur Schule.
9:00-10:00 Uhr: Wäsche wegräumen, mit dem Dreijährigen spielen, ein bis zwei E-Mails beantworten, wenn es etwas Dringendes gibt.
10:00 Uhr: Den Dreijährigen in die Vorschule um die Ecke bringen.
10:05 Uhr: Runter in den Keller rennen, Wäsche in den Trockner stecken, in den Nebenraum (mein „Büro“) gehen und schreiben. Habe eine Stunde und fünfundvierzig Minuten, es ist früh und ich bin nicht so müde wie am Abend, deswegen sind das kostbare, kostbare Minuten.
11:50 Uhr: Dreijährigen abholen.
12:00 Uhr: Sechsjährigen abholen.
12:00-13:00 Uhr: Mittagessen für die Jungs kochen, mit ihnen essen, Tisch abräumen, Dreijährigen zum Mittagsschlaf hinlegen.
13:00-13:30 Uhr: Sechsjähriger darf sich bei einer Fernsehsendung entspannen, während ich weitere E-Mails beantwortete und mich um noch mehr Wäsche kümmere.
13:30 Uhr: Babysitter kommt und bleibt bei schlafendem Kleinkind, während mein mittlerer Sohn und ich zur Sprachtherapie gehen.
15:30-17:30 Uhr: Zurück von der Sprachtherapie, den Großen von der Schule abholen, den Kleinen aufwecken. Den Kindern bei den Hausaufgaben helfen, Klavier üben. Dann gehe ich mit ihnen an die frische Luft, damit sie sich austoben können.
17:30 Uhr: Ehemann (Scott) kommt nach Hause. Yeah!
17:30-19:00: Abendessen zubereiten, essen, abräumen, Küche aufräumen etc.
19:00-23:00 Uhr: Scott übernimmt die Kinder, während ich im Keller schreibe (Oft gehe ich rauf und lese ihnen noch etwas vor, wenn sie im Bett liegen. Scott bringt sie ins Bad, hilft beim Zähneputzen, Schlafanzug anziehen usw. und bleibt im Flur sitzen, um die Jungs einen nach dem anderen wieder ins Bett zu schicken, wenn sie noch mal rauskommen, bis sie endlich eingeschlafen sind. Ja, er ist ein Schatz!).
Ich muss gestehen, dass es mir sehr schwer fällt, spätabends noch zu arbeiten, aber da meine Kinder noch immer JEDE NACHT AUFWACHEN, würde es mir schwer fallen, vor Viertel vor sieben aufzustehen. Deswegen versuche ich, abends meine Müdigkeit zu überwinden und trotzdem weiterzukommen. Manchmal höre ich auch schon gegen 22:00 Uhr auf, wenn mir einfach nichts mehr einfällt und es besser für mich ist, einfach nur zu SCHLAFEN.
Wie der Schreiballtag von Ally Condie während Reisen aussieht, könnt ihr morgen bei Kielfeder nachlesen.
Auch heute habt ihr die Chance eines von drei Exemplaren von die “Die Flucht” zu gewinnen.
Hinterlasst dafür bitte einen Vierzeiler, wieso gerade ihr das Buch gewinnen wollt. Kopiert euren Kommentar in eine eMail und schickt diese inklusive eurer Postanschrift an mich. Bitte beachtet, dass ich Mails ohne Adresse von der Verlosung ausschließe.
Teilnahmen können alle mit Sitz in Deutschland. Eure Kommentare könnt ihr bis zum 31. Januar 2012 einsenden. Ich wünsche allen Teilnehmern viel Glück!