Sophie Jordan – Firelight, Brennender Kuss

Die Autorin

Sophie Jordan wuchs im Hügelland von Texas auf, das sie schon früh zu Geschichten über Drachen, Kämpfer und Prinzessinnen inspirierte. Neben Literatur für Jugendliche verfasst die ehemalige High School-Lehrerin auch historische Romane. Wenn sie nicht gerade schreibt, verbringt sie ihre Zeit gerne mit der Aufnahme von zuviel Koffein (am liebsten in Form von Latte macchiato und Cherry Cola) und bespricht Handlungsstränge mit jedem, der zuhört – ihre Kinder eingeschlossen.
Heute lebt die Autorin mit ihrer Familie in Houston.

Worum geht’s?

Mitten in den Bergen lebt Jacinda und ihre Familie zusammen mit dem Draki Rudel, zu dem auch das Mädchen gehört. Als Draki kann sie sich in einen Drachen verwandeln und hat eine ganz besondere Eigenschaft. Jacinda ist ein Feuerdraki, die eigentlich als ausgestorben galten. Ihr Rudel kann es kaum abwarten, dass Jacinda viele kleine Feuerdrakis bekommt und will sie mit dem Prinzen Cassian verheiraten.
Doch als Jacinda einen Ausflug mit ihrer Freundin unternimmt, treffen die beiden plötzlich auf Jäger, die die Mädchen um jeden Preis fangen wollen, um sie auszuschlachten und ihre Einzelteile für viel Geld verkaufen zu können. Auf ihrer Flucht steht Jacinda plötzlich Will, einem der Jäger, gegenüber. Eine Begegnung, die alles verändern soll…

Rezension

Typisches Szenario… eine Highschool, der heißeste Typ der Schule, an den kein Mädchen ran kommt und er interessiert sich urplötzlich, wie sollte es anders sein, für die Neue. Kennen wir doch schon, oder? Und wenn er ihr dann noch zuraunt “Halt dich fern von mir, ich bin gefährlich!” – weiß man sofort, dass man das doch irgendwo schon mal gelesen hat.

Wer etwas komplett Neues erwartet, sollte vielleicht eher die Finger von dem Buch lassen. Aber mal ehrlich, es gibt doch mittlerweile wirklich alles an möglichen Szenarien. Und das erste was passiert, wenn man etwas liest, was vielleicht nicht ganz neu ist, man fängt als Leser an zu vergleichen. Doch warum? Wer weiß denn schon wie lang die Idee bereits in einem Kopf geschlummert hat oder in welcher Schublade sie lag? Und nur weil etwas ähnlich ist, heißt es doch nicht, dass es deswegen gleich schlecht oder abgeguckt ist. Daher sollte man wirklich, wenn man gerne Bücher aus der Paranormal Romance liest, die vorschnellen Vergleiche beiseite schieben und sich unvoreingenommen in die Geschichte stürzen und sich von den Strömungen mitreißen lassen.

Wenn man das schafft, dann macht Firelight unglaublich Spaß! Sophie Jordan hat mich für ein paar Stunden in eine andere Welt entführt und mir wirklich spannende Unterhaltung beschert. Jacinda war mir von Anfang an sehr sympathisch, auch wenn mir ihr Charakter im Buch insgesamt noch etwas zu lasch ist, in etwa wie bei einem Schwimmtierchen, das nicht richtig aufgepustet ist. Aber da es ja (wie sollte es auch anders sein) eine Trilogie sein wird, hat Sophie Jordan noch ein wenig Zeit, da was rauszureißen. Deswegen hoffe ich, im zweiten Teil (US Titel: Vanish) mehr über Jacinda und Will und vor allem auch über Tamra zu erfahren. Denn ich wünsche mir sehr, dass Tamra noch eine wichtige Rolle spielen wird.

Für sich bis ins Endlose ziehende Passagen ist in diesem Buch schlichtweg kein Platz. Jacinda schlittert von Bedrohung zu Romantik um dann direkt ziel gerade auf die große Katastrophe zuzusteuern. Und obwohl alles so vorhersehbar und einfach typisch für dieses Genre ist, zieht einen das Buch wie ein Megamagnet in seinen Bann und man kann einfach nicht mehr aufhören zu lesen und bleibt am Ende begeistert zurück. Zum Ende sag ich gar nichts… aber wer sich vor Cliffhangern drücken möchte, sollte wohl besser noch etwas warten…

Fazit

Ein fantastisches Buch, das den Leser begeistert, wenn er nichts völlig Neues erwartet! Dieses Buch hat wahrhaftig Feuer unterm Deckel… und ich bin absolut heiß auf den nächsten Teil!

Ich vergebe…

★★★★☆

Tabitha Suzuma – Forbidden

Worum geht’s?

Die Familie Whitley ist kaputt. Kann man sie überhaupt noch als Familie bezeichnen? Der Vater ist mit seiner neuen Familie nach Australien ausgewandert und die Mutter treibt sich nur noch bei ihrem neuen Freund rum. Wenn sie ausnahmsweise mal Zuhause ist, ist sie entweder verkatert oder betrunken.
Die fünf Kinder sind auf sich allein gestellt und versuchen die furchtbare Situation, in der sie sich befinden so gut es geht z vertuschen, denn sie wollen auf gar keinen Fall auseinander gerissen werden. Maya und Lochan übernehmen die tragenden Rollen der Familie, kümmern sich um die Jüngeren und den Haushalt, obwohl sie selbst noch zur Schule gehen.

Doch was passiert, wenn man sich plötzlich nicht mehr als Geschwister sieht, sondern viel mehr als beste Freunde? Wenn man nie ein „normales“ geschwisterliches Verhältnis miteinander hatte? Und wie zur Hölle geht man damit um, wenn man plötzlich Gefühle für den eigenen Bruder hat, die er auch noch erwidert?

Rezension

Bereits auf den ersten Seiten merkt man, wie kaputt die Familie von Maya und Lochan ist. Sie ist so kaputt, dass es kaputter kaum geht, aber trotzdem halten sie zusammen wie es in dieser fürchterlichen Lage überhaupt nur geht.
Man bekommt als Leser als erstes einen Eindruck, wie es überhaupt um die Familie steht, welche Probleme sie haben und wie sich das Familienleben bei ihnen gestaltet. Als Einleitung kann man das auf Grund der Länge nicht mehr bezeichnen, denn es zieht sich fast das halbe Buch hin.
Man erfährt aus den Perspektiven von Maya und Lochan viel über die Gedanken und Ängste der beiden Protagonisten, jedoch bekam ich beim Lesen keinerlei persönlichen Zugang zu den beiden. Sie blieben einfach nur blasse Figuren, die ich aus der Ferne betrachtet habe. Das lag keinesfalls an den Ausführungen der Autorin, doch sie haben mich einfach nicht berührt. Einzig allein der Mutter gegenüber habe ich ein Gefühl entwickelt – puren Hass!

Immer wieder wird dem Leser aufgedrängt, wie kaputt die Familie doch ist, es hagelt Wiederholungen ohne Ende, die mich, je näher ich dem Ende kam, einfach nur noch langweilten. Leider wird selbst in dem Buch, das ein Tabu Thema thematisiert, dieses Tabu in der ersten Hälfte totgeschwiegen. Es wird lediglich beschrieben, wie die beiden Protagonisten krampfhaft versuchen ein normales Teenagerleben zu führen. Erfolglos… in keiner Weise wird auch nur im Ansatz erwähnt, dass sie sich zueinander hingezogen fühlen. Irgendwann kommen die leisen, zaghaften Hinweise. Die inneren Konflikte kommen erst im Nachhinein – zerbricht man sich nicht schon im Vorfeld darüber den Kopf? Verzweifelt man nicht schon an dem Gedanken daran?
Leider fehlen mir auch später das Leiden, die Verzweiflung und die Sehnsucht. Die Autorin versucht es zwar und es gibt häufig etwas à la „Ich vermisse sie so.“ oder „Ich würde ihn so gern berühren.“, doch das reicht mir nicht.
Lediglich am Ende gelingt es Tabitha Suzuma die Verzweiflung auf ein paar Seiten zu konzentrieren. Doch die ewig langen inneren Monologe mit immer wieder denselben Fragen und Ängsten nerven irgendwann nur noch.

Die Lösung ist der Autorin leider mehr schlecht als recht gelungen, es schreit nach krampfhafter Lösungssuche und hat mich, wie leider auch die Liebe der beiden, größtenteils kalt gelassen. Die Frage für mich ist, muss es zwingend so eine zerstörte Familie sein, dass Geschwister sich ineinander verlieben? Kann das nicht auch in jeder x-beliebigen Familie passieren?

Fazit

Das Thema dieses Buches ist nicht jedermanns Sache, darüber sollte man sich klar sein, wenn man dieses Buch beginnt, denn es ist und bleibt ein gesellschaftliches Tabu über das man (eigentlich) nicht sprechen darf. Leider ist, trotz des tollen Themas, der Funke bei mir nicht übergesprungen.

Ich vergebe…

★★★☆☆

Kurzzeit Challenge August – Ranking Woche 1

Wow, die erste Woche ist schon geschafft und einige von euch sind bisher echt fleißig gewesen! Ich habe (leider) nur ein einziges Buch geschafft, aber ab heute läuft ja auch 7 Days – 7 Books :D und ich hoffe wirklich, dass ich zumindest ein paar tolle Bücher abgebaut bekomme ;)

Es haben gestern nicht alle ihre gelesenen Bücher mitgeteilt, für die trage ich erstmal eine 0 ein. Wer seine Zahl der bis gestern gelesenen Bücher noch nachreichen möchte, kann das gern tun. Am kommenden Sonntag dann bitte nur die Bücher aus der 2. Augustwoche nennen und nicht nochmal die aus der ersten. Bitte nicht einfach nur einen Link zu einem Blogeintrag posten, denn ich habe nicht die Zeit mir bei jedem einzeln die Zahlen zusammen zu suchen, aber da habt ihr bestimmt Verständnis für :)

Ich wünsche uns allen eine lesereiche Woche  :love: Weiterlesen

Best of Google Search #2

Es ist mal wieder an der Zeit für ein paar lustige Resultate der Google Suche :) Ich habe die Suchanfragen 1:1 übernommen, also nichts korrigiert… ;)

 

“wie bekommt man einen blog awards”
Ähm… meine Meinung zu den nervigen Awards habe ich hier schon mal geäußert. Ich bin also alles andere als scharf auf so ein Teil :D Aber wenn du unbedingt einen haben willst, dann warte einfach, selbst die schlechtesten und hässlichsten Blogs mit dem sinnlosesten Inhalte werden damit überhäuft ^^

“ich lese oder ich les ?”
Die richtige Form in der ersten Person singular im Präsens heißt: ich lese

“es isch summer pakt dies bad magie”
Wie bitte?

“dinge, die viel kosten, man aber nicht braucht”
Och da gibt es eine ganze Menge… wo soll ich da nur anfangen? Wie wärs mit einer Pizzaschere?

“den ganzen tag nur noch one tree hill gucken “
Ja, wenns regnet und man wirklich gerade nichts besseres zu tun hat, kann man das mal machen. Aber das ist dann eher die Ausnahme… wobei One Tree Hill wirklich eine sehr coole Serie ist! Ich müsste mir mal Staffel 6 zulegen…

“darf ich ein briefkasten lesen “
Wie meinen? Klar, du kannst ja mal die Namen auf den Briefkästen lesen, aber normalerweise liest man doch die Post, die darin ist. Aber bitte auch nur, wenn sie an dich adressiert ist!

“bücher zum anfassen”
Richtige Bücher kann man in der Regel immer anfassen xD Die eBooks lasse ich da mal außen vor!

“bringt es pech im voraus zum geburtstag zu gratulieren”
Ja, ist ein alter Aberglaube, aber woher der kommt, weiß ich auch nicht.

“lesen beflügelt wo hat myriel ihr fly along theme her”
Guck mal hier!

“ich bin süchtig nach der Serie True Blood”
Hahaha… da gehts dir wie vielen anderen auch :D Ich find die Serie auch super genial!

“was interessiert euch an bücher`?”
Ähm… der Inhalt! Was sonst?

“was soll ich nach one tree hill gucken “
Och da gibts jede Menge empfehlenswerte Serien. Wie wär es mit Supernatural? Meine absolute Lieblingsserie neben Glee! :D Ansonsten vielleicht die Gilmore Girls?

ein mädchen in berlin wird von einem gefallen engel gerettet
Huch? Ja, sowas soll durchaus mal vorkommen, oder? Ich glaube aber nicht, dass der Typ sich dann outet und groß rumposaunt, dass er ein gefallener Engel ist. Oder meinst du vielleicht dieses Buch?

 

Der Juli in Büchern

Es ist mal wieder Zeit für eine kleine Statistik. Diesmal in etwas anderem Umfang :)

Gelesen

Neu auf dem SuB

Flop                 Highlight

 

Wunschzettel im August

In Zahlen

6 Bücher oder 2189 Seiten gelsen. Im Durchschnitt 3,6 Sterne vergeben. 9 neue Bücher auf dem SuB. 6 Neuerscheinungen für August auf dem Wunschzettel.

SuB Stand am 31.08.2011 62 Bücher

Ausschau auf August

Im August werde ich zum ersten Mal bei 7 Days – 7 Books teilnehmen. Ich bin sehr gespannt, ob ich das hinkriege, innerhalb von 7 Tagen 7 verschiedene Bücher zu lesen. Das Ganze findet vom 08. – 14. August statt und Ziel ist es, wie gesagt, in dieser Woche 7 Bücher zu lesen. Wenn ihr auch mit machen möchtet, dann schaut doch mal bei Mel vorbei.

Ich habe auch mal wieder eine kleine Aktion geplant: im August startet die erste Kurzzeit Challenge, die “nur” einen Monat lang läuft. Die Challenge wird es jeden Monat geben, aber immer mit einem anderen Schwerpunkt. Ihr habt also jeden Monat aufs neue die Wahl, ob das Thema etwas für euch ist, und ob ihr mitmachen wollt. Das Thema für September wird gegen Ende August bekannt gegeben. Wenn ihr euch für den August noch anmelden wollt, dann macht das bitte hier.

 

Fazit

Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis aus dem Juli. Insgesamt 6 Bücher gelesen, das ist für mich wirklich gut. Es gab dieses Jahr schließlich auch schon Monate, da habe ich nur zwei Bücher geschafft ;) Für August hab ich ein paar Bücher auf meiner Liste, die ich unbedingt lesen will. Darunter natürlich auch einige der Neuerscheinungen. Und ich hoffe mir ja, dass ich im Zuge der “7 Days – 7 Books” Aktion einen wirklich guten Schnitt am Ende des Monats haben werde, auch wenn ich befürchte, dass ich in Zukunft wohl etwas weniger zum Lesen kommen werde… na, wir werden sehen! Achja, über etwas mehr Sonne zum Lesen würde ich mich freuen, lieber Petrus!

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